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Der Beginn der Süßen Zeit – mit Kokoskonfekt oder homemade Bounty.

Werbung – Letztes Jahr im Sommer – das Thermometer stieg gerade auf fast unerträgliche 40 Grad – träumte ich während eines Kochbuch-Shootings von Weihnachtsplätzchen. Ja, ziemlich merkwürdig. Ich weiß. Aber Träume kommen zu den merkwürdigsten Zeiten. Gemeinsam mit Verena Poppen arbeitete ich gerade an einem neuen Buch. Sie stand in der Küche und schwitze, ich stand hinter der Kamera und versuchte, dass die Gerichte bei den Temperaturen nicht wegschmolzen oder Salate und Kräuter nicht welk wurde. Das ist gar keine so leichte Aufgabe. Ich hatte dann auch noch mit der Herausforderung zu kämpfen, dass meine Kamera bei den Temperaturen den Geist aufgab und überhitzt war. Ich durfte also regelmässig in den kühleren Keller hinabsteigen, meiner Kamera etwas Ruhe und Kühle gönnen, um dann weiterzumachen. Etwas nervenaufreibend, wenn es sich auch noch um ein Kunden-Shooting handelt…

Weihnachts-Träume
Zwischen den Gerichten hatten wir etwas Zeit, da wir auf das Feedback des Kunden warten mussten und so träumten wir von Winter, kühleren Temperaturen, stimmungsvollen Fotos und eben Weihnachtsplätzchen. Kurzerhand entschlossen wir uns an einer Weihnachtsplätzchen-Strecke zu arbeiten. Dabei sollten sie sowohl vegan und nicht vegan sein. Verena schrieb die Rezepte und einige Zeit später trafen wir uns wieder, um die Weihnachtsstimmung einzufangen. Es wurde gebacken und gestylt, fotografiert und probiert. Heraus kam eine schöne Strecke, dark & moody, alles in den Farben kupfer und dunkelblau.

Besonders freute ich mich dann darüber, dass der bioverlag, der die Zeitschrift „Schrot & Korn“ herausgibt, diese Weihnachtsplätzchen-Strecke ebenfalls so gut fand, dass er sie jetzt in der aktuellen Ausgabe übernommen hat!

Manchmal ist es doch ganz gut, wenn man Träume hat – egal wann und wo. Getreu dem Motto:

DREAM. PLAN. DO.

(Wie gut, dass ich dazu auch schon ein T-Shirt produziert habe. Mit meiner kleinen Manufaktur „elliandme“ gemacht habe. Ist übrigens über Etsy erhältlich 🙂

Aber hier kommt erstmal das Rezept für eins der Weihnachtsrezepte. Viel Freude beim „Kokoskonfekt“ (wer mag, kann es auch „Bounty“ nennen!)

Kokoskonfekt oder Bounty
Für ca. 15 Stücke

160 g Kokosraspeln + 1 EL für die Garnitur
200 g Kokoscreme
Puderzucker nach Belieben 
1 TL Kokosöl + 1 TL für die Schokolade
200 g Zartbitterschokolade

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kokosraspel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Kokosraspel für ca. 10 Minuten rösten, bis sie gleichmäßig leicht gebräunt sind. Die Kokosraspeln kurz abkühlen lassen und in eine Schüssel geben. Kokoscreme, Puderzucker und das Kokosöl zugeben und kräftig vermischen. Abschmecken und gegebenenfalls mit Puderzucker nachsüßen. Eine kleine Auflaufform mit Klarsichtfolie auslegen. Die Masse in die Auflaufform geben und verteilen. Mit den Händen die Masse gleichmäßig in die Form pressen. Abdecken und für mindestens zwei Stunden einfrieren. Nach zwei Stunden die Masse aus der Auflaufform nehmen und in ca. 15 gleichmäßige Rechtecke schneiden. Beiseite stellen. Die Zartbitterschokolade und das Kokosöl in eine Schüssel geben und über einem Wasserbad schmelzen lassen. Die Bounty-Rechtecke in die Schokolade tauchen und kurz abtropfen lassen. Auf ein Backpapier setzen und mit den restlichen Kokosraspeln betreuen. 

CategoriesRezepte
    1. Lisa Nieschlag says:

      Liebe Maria, Kokoscreme ist eine Kokossahne und dicker als die Kokos-Milch. Ich hoffe, ein Supermarkt in Deiner nähe hat solch eine Kokossahne! Liebe Grüße, Liz

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