Für die gezuckerten Cranberries, als erstes die Cranberries waschen. In einem Topf 35 g Zucker mit 75 ml Wasser unter Rühren zum Kochen bringen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup etwas abkühlen lassen. Die Cranberries und Rosmarinzweige im Zuckerguss baden und anschließend 1 Stunde auf einem Gitter abtropfen und antrocknen lassen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Bleistift 6 Kreise von ca. 10 cm Durchmesser auf das Backpapier zeichnen. Den Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) aufheizen. (Ich hab ihn auf 125 Grad aufgehitzt)
Die Eier trennen. In einer großen, sauberen Rührschüssel das Eiweiß und eine Prise Salz mit dem Schneebesen des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine auf höchster Stufe anschlagen, bis sich erste Spitzen bilden. Den Zucker esslöffelweise unterschlagen, bis die Masse fest und glänzend ist und sich der Zucker aufgelöst hat. Dies dauert ca. 5-10 Minuten. Anschließend Speisestärke darüber sieben, Weißweinessig und Vanilleextrakt vorsichtig unterziehen.
Die Baisermasse auf die vorgezeichneten Kreise streichen (das geht am besten mit einem großen Löffel oder einem Eiskugelportionierer) und mit einem Esslöffel in die Mitte eine Mulde ziehen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Temperatur auf 100 Grad reduzieren. Ca. 75-90 Minuten backen. Baiser im geschlossenen Ofen komplett auskühlen lassen.
Die Cranberries im restlichen Zucker rollen, so dass die komplette Beere mit Zucker bedeckt ist. Die Rosmarinzweige ebenfalls durch den Zucker ziehen. Anschließend 1 Stunde trocknen lassen.
In der Zwischenzeit den Granatapfel entkernen. Die Sahne aufschlagen, Zimt hinzufügen und in die ausgekühlten Baiser füllen. Die Mini-Pavlovas mit den gezuckerten Cranberries, Granatapfelkernen und Rosmarinzweigen garnieren.
Wer mag kann aus diesem Rezept auch eine große Pavlova zaubern, dazu einen Kreis von ca. 18-20 cm auf ein Backpapier zeichnen, die Baisermasse auftürmen. Die zusätzliche Backzeit von 30-40 Minuten beachten.